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Rechte Militärs?

Erste Spur bei französicher Mordserie deutet auf rechtsradikale Fallschirmjäger

Sieben Tote und zwei Schwerverletzte in 9 Tagen: Das ist die Bilanz der Mordserie in Frankreich. Eine erste Spur sieht die Taten in einem rechtsradikalen Hintergrund. Die Zeitung Le Point berichtet von drei Fallschirmjägern des 17. Regiments von Montauban, die vor drei Jahren aufgrund ihrer rechten Gesinnung entlassen wurden.

Die Schlußfolgerung ist naheliegend: Da drei Fallschirmjäger – auch in Zivil – afrikanischer Abstammung ermordet wurden, haben die Täter in diese Richtung eine eindeutige Spur hinterlassen. Das kaltblütige Vorgehen ist nur denkbar vor dem Hintergrund einer entsprechenden Ausbildung. Desweiteren deutet der Anschlag auf die jüdische Schule in Verbindung mit den anderen Morden auf einen rassistischen Hintergrund. All diese Taten wurden verbunden durch die Nutzung der gleichen Waffe und des gleichen Fahrzeugs.

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Neonazis und Islamisten, unser doppelter Albtraum

Presseurope: Neonazis und Islamisten, unser doppelter Albtraum.

Die ersten Verdächtigen in den Morden von Toulouse und Montauban waren drei ehemalige Fallschirmjäger mit neonazistischen Neigungen. Das Blutbad von Utøya hingegen wurde zunächst dem islamistischen Terrorismus zugeschrieben. Die beiden entgegensetzten Seiten der Intoleranz gegenüber der Multikulturalität stehen sich oft sehr nahe.

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