Presseschau Beitrag

Die Serengeti der Medienlandschaft

Können Blogs in Afrika die Gesellschaft verändern?
Die kenianische Bloggerin Ory Okolloh <br/>Foto von Gregor Rohrig
Die kenianische Bloggerin Ory Okolloh Foto von Gregor Rohrig

Die afrikanische Blogosphähre wächst - auch wenn sie sich noch auf wenige Länder konzentriert und die Zahl der Internetanschlüsse gering ist. Die Blogger würden in der Öffentlichkeit wahrgenommen, wenn sie vernetzt agieren, was aufgrund der sprachlichen und kulturellen Vielfalt schwerfalle, berichtet Geraldine de Bastion in den Blättern für deutsche und internationale Politik.

Während es in Südafrika die größte Zahl von Blogs gibt, finden sich die jüngsten, eindrucksvollen Beispiele für deren Nutzung als Mittel des politischen Bürgerjournalismus vorrangig in afrikanischen Staaten mit fragilen Regierungs- und Medienstrukturen.

Gerade weil Blogger die Zenzur umgingen sind sie allerdings auch von Zensur und Repression betroffen. Internet-Kampagnen haben jedoch erfolgreich ihre Freilsassun gerwirkt.

Neben den Bloggern gebe es zahlreiche offene Software-Projekte wie die Kartierung von Gewalt.