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Spiegelfechter
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Schlüsselposition

Syriens Rolle im Nahen Osten
von Caspar Bildner am 22. Juli 2010
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Assad-Banner in DamaskusFoto von spdl_n1

Rainer Sollich analysiert die Rolle Syriens im Nahen Osten. Dem Staat unter dem jungen Präsidenten Baschar al-Assad – mittlerweile 10 Jahre im Amt – falle eine Schlüsselposition für einen Frieden in der Region zu:

Durch seine guten Beziehungen zum Iran, zur Hizbullah-Miliz im Libanon und zur radikalislamischen Hamas im Gazastreifen verfügt das Regime in Damaskus über enormes Einfluss- und Störpotenzial. Weiterlesen …

Assad - Schlüssel für den Frieden? Deutsche Welle 17.7.2010 von Rainer Sollich Beitrag auf Qantara.de
Direct Quotes: Bashar Assad New Yorker 3.2.2010 von Seymour Hersh
Flammen über Nahost Spiegelfechter 2.5.2010 von Frank Bededikt
Spielen mit den Schmuddelkindern Qantara 24.1.2008 von Volker Perthes

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Ball der Interessen

Die Sanktionen gegen Iran verschlechtern dessen Verhältnis zu Rußland und China
von Joséphine Glenz am 17. Juli 2010
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Die USA haben gegen den Widerstand der Veto-Mächte im UN-Sicherheitsrat China und Rußland Sanktionen gegen den Iran aufgrund dessen Atomprogramm durchgesetzt. Diese hatten allerdings Zugeständnisse erreicht, so daß ihre wirtschaftlichen Interessen nicht gefährdet sind. Dennoch verschlechtert sich dadurch das Verhältnis Rußlands und Chinas zum Iran. Der Deutschlandfunk und die Le Monde diplomatique erläutern die Positionen dazu: Rußland ist von dem kompromißlosen Verhalten des Iran irritiert und legt großen Wert auf die Beziehungen zu den USA. China befürchtet aufgrund der engen wirtschaftlichen Verknüpfung zu den USA innere Instabilität bei einer Auseinandersetzung und gewichtet daher das Verhältnis höher als das zum Iran. Große Skepsis haben alle Seiten am Sinn der Sanktionen.

Eiszeit zwischen Peking und Teheran Deutschlandfunk Eine Welt 3.7.2010 von Frank Hollmann Audio mp3 8 min
Chefsache Iran. Die neuen Sanktionen stellen die russisch-iranischen Beziehungen erneut auf die Probe Le Monde diplomatique 9.7.2010 von Jacques Lévesque
UN-Sicherheitsrat beschließt Sanktionen gegen Iran tagesschau.de 9.6.2010 von Thomas Schmidt
China, Iran und das Sanktionsmärchen Spiegelfechter 6.3.2010 von Jamas

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Die Früchte des vergifteten Baumes

Wie das Grundgesetz auf die Streckbank kam
von Martin Atzler am 21. Juni 2010
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Geeigneter Ort für eine Streckbank: Im MuseumFoto von Wugging Gavagai

Wolfgang Wetzel blickt auf das Verfahren gegen den ehemaligen Vize-Polizeipräsidenten Frankfurts Wolfgang Daschner zurück. Er hatte dem Entführer und Mörder des Bankierssohns Jakob von Metzler mit Folter gedroht und somit gegen das Grundgesetz verstoßen. Dies wurde als einsame Entscheidung in einer Notsituation verkauft; doch Wetzel verdeutlicht, daß das Vorgehen mit der hessischen Landesregierung abgestimmt war: Daschner stand in ständigem Kontakt mit dem Innenministerium, das vom zukünftigen hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier geleitet wurde. Wetzel meint, daß gerade die Androhung Daschners, seine Hintermänner zu nennen, zu einem milden Urteil geführt habe. Er analysiert die Debatte in den deutschen Medien; der Fall sei der Versuch gewesen, Aussageerpressung in Deutschland wieder hoffähig zu machen.

Zahlreiche Rechtsgelehrte, Wissenschaftler und sonstige Experten machten sich in der Folge daran, Folter als rechtstauglich darzustellen.

Über einen Versuch, die Folter als ›letztes Mittel‹ zu legalisieren Spiegelfechter 16.6.2010 von Wolf Wetzel
Die Würde der Fürchterlichsten Spiegel Online 7.6.2010 von Ferdinand von Schirach
Einschränkung des absoluten Folterverbots bei Rettungsfolter? Das Parlament 4.9.2006 von Winfried Brugger
Machen Sie das! Der Spiegel 15.11.2004 von Jürgen Dahlkamp, Gisela Friedrichsen, Felix Kurz pdf 2 Seiten

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  • Netzwerke [in: Macht]
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Drinnen und draußen

Die Bilderberg-Konferenz und andere informelle Machtnetzwerke
von Joséphine Glenz am 6. Juni 2010
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Die Bilderberg-Konferenz, bei der sich seit 1954 Menschen von Einfluß aus Wirtschaft und Politik treffen, ist aufgrund ihrer traditionellen Geheimniskrämerei eine Quelle der Inspiration für die Phantasie von Verschwörungstheoretikern. Doch darin wird die Bedeutung einer einzelnen Konferenz hochstilisiert und informelle Machtnetzwerke geraten eher zum Mythos als in den Fokus einer kritischen Öffentlichkeit. Neben Bilderberg gibt es eine Vielzahl anderer privat organisierter Konferenzen und Ideenschmieden, in denen die Grenze von privaten Interessen, Politik und Wirtschaft verschwimmen. Deutschlandfunk Hintergrund befragt dazu verschiedene Wissenschaftler. Sie betonen, daß durch eine solche Nähe eine Kontrolle der Finanzeliten erschwert würde. Aber auch die Medien würden sich durch Einladungen vereinnahmen lassen, ohne ihrer Aufgabe, darüber zu berichten, gerecht zu werden.

Re-Feudalisierung und Privatisierung der Macht? Deutschlandfunk Hintergrund 2.6.2010 von Detlef Grumbach mp3 18 min
Das Bilderberg-Phänomen Spiegelfechter 11.6.2010 von Jens Berger
Die Bilderberger: „Die edle Seite der Weltmacht!« Freie Allgemeine 8.6.2010
Alpha-Journalisten embedded message von Uwe Krüger [Ausgabe 3/2007]
Gespräch mit dem Soziologen Hans Jürgen Krysmanski über globale und nationale Macht- und Funktionseliten: Teil 1: Wer die Fäden zieht Telepolis 29.12.2009 von Reinhard Jellen Teil 2
  • Bericht

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  • Palästina [3]
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Fatales Prisenkommando

Der Zwischenfall auf der Mavi Marmara gerät zur Propagandaschlacht
von Joséphine Glenz am 3. Juni 2010
8 Kommentare
»Waffenfunde« an Bord der Mavi Marmara Foto von des israelischen Außenministeriums

Die Politik der israelischen Regierung, die Hamas durch Blockade des Gaza-Streifens unter Druck zu setzen, führt das Land immer tiefer in die internationale Isolation 1. Die Regierung beharrt nach dem Angriff auf einen Schiffskonvoi mit Hilfsmitteln für den Gazastreifen auf ihr Recht zum präventiven Handeln. Der Angriff mit mindestens neun Toten fand jedoch in internationalen Gewässern statt und stellt offenbar einen Verstoß gegen internationales Völkerrecht da. Weiterlesen …

  1. 1. Internationale Pressestimmen finden sich in der Deutschlandfunk Presseschau vom 1., 2., und 3. Juni; eine weitere findet sich bei Presseurope

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  • Organisationen & Parteien [in: Macht]
  • Deutschland [303] [in: Mitteleuropa]
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  • Schwarzgeld-Affäre [2] [in: Spendenaffäre]

Große Fragezeichen

Der scheidene hessische Ministerpräsident hinterläßt unaufgeklärte Affären
von Caspar Bildner am 27. Mai 2010
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Als einer der fragwürdigsten Landesverbände in der deutschen Parteienlandschaft gilt die hessische CDU. Weniger wegen ihrer erzkonservativen Gesinnung als vielmehr aufgrund der zahlreichen Skandale ist die Partei des Roland Koch berüchtigt. Dazu zählt die bislang unaufgeklärte Schwarzgeld-Affäre, die ihre Fortsetzung in der Steuerfahnder-Affäre fand, ebenso wie das Absägen des renommierten Chefredakteurs des ZDF Nikolaus Brender. Immer wieder wurde das lockere Verhältnis zur Wahrheit als auch zu Wirtschaftsinteressen moniert. Dabei baut die Partei auf eine Art Corps-Geist, durch den wenig nach außen dringen kann. Weiterlesen …

Der Anführer geht Frankfurter Rundschau 26.5.2010 von Pitt von Bebenburg
Koch geht – das System Koch bleibt Spiegelfechter 26.5.2010 von Wolf Wetzel Weitere Informationen auf dem Blog des Autoren
  • Weltwirtschaftskrise
  • Kommentar

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  • Staat und Wirtschaft [in: Wirtschaft]
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  • Staatshaushalt [42] [in: Staat, Wirtschaft]
  • Europäische Union [27] [in: Staatenbund]
  • Schuldenkrise [10] [in: Staatsverschuldung]

Laissez faire

Die deutsche Regierung führt Europa an den Abgrund
von Caspar Bildner am 28. April 2010
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Kommt Zeit, kommt RatFoto von David Basanta

Man kann sich nur wundern — Griechenland steht am haushaltspolitischen Abgrund, gefangen in einem Währungsraum, der dem Land keine Luft zum Atmen läßt. Eine seltene Allianz von Regierung, Bild bis Süddeutscher Zeitung hat eine Stimmung in Deutschland produziert, aus der den Griechen lauthals »selbst schuld« zugerufen wird; deren schlampiges Rechnungswesen und die unkontrollierte Haushaltsführung seien verantwortlich. Mit dieser Sichtweise hätte es keinen müden Cent für die Banken gegeben. Banken werden gerettet, Staaten läßt man verhungern: ein fatales Signal, das die Weltwirtschaft erzittern läßt und die Europäische Union völlig in Frage stellt. Weiterlesen …

  • Medienwandel
  • Essay

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  • Digital & Netz [in: Medien]
  • Netzöffentlichkeit [13] [in: Medien]
  • Netzjournalismus [4] [in: Journalismus]
  • Netzgesellschaft [2] [in: Netzöffentlichkeit]

Begrenzter Einfluß

Ein Streiflicht auf die Netzöffentlichkeit vor der re:publica
von Martin Atzler am 9. April 2010
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re:publica 2009 in der Kalkscheune in BerlinFoto von Mark Max Henckel

Neue Medien ersetzen keine alten – sie verändern sie nur. Dies ist ein Lehrsatz der Medienwissenschaft. Die Einführung des Rundfunks hat die Zeitung verändert; vormals erschienen diese mehrmals am Tag. Das Internet als Nachrichtenmedium wirkt nun auf Rundfunk und Zeitung ein – die Konsequenzen sind spürbar. Doch welche Rolle spielen neben den Netzauftritten der etablierten Medien die Blogs und alternativen Projekte? Weiterlesen …

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  • Einfluß & Inhalt [in: Medien]
  • Georgien [2] [in: Vorderasien]
  • Inszenierung [4]
  • Public Relations [3]

Wenn der Hund mit dem Krieg wedelt

Absurdes Schmierenstück eines inszenierten Krieges in Georgien
von Martin Atzler am 19. März 2010
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Als eine skurrile Kreuzung aus dem Radiohörspiel Krieg der Welten von George Orwell, dessen Fassung eines Angriffs vom Mars 1938 teilweise für echt gehalten wurde, und des Spielfilms Wag The Dog, in dem der amerikanische Präsident seine Wiederwahl durch einen erfundenen medialen Krieg erreichen will, erscheint die Geschichte vom inszenierten Fernsehkrieg in Georgien. Die Junge Welt und die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreiben über die Sendung des regierungsnahen Senders Imed, der über einen frei erfundenen Angriff Rußlands auf Georgien ohne ausreichende Kennzeichnung berichtet. In dem Film schlagen sich Oppositionspolitiker auf die Seite der Invasoren. Ausländische Botschafter protestieren gegen diese Inszenierung vor den Wahlen im Mai. Jens Berger erkennt die lenkende Hand des georgischen Präsidenten Michael Saakaschwili hinter dem Plot, der Millionen für ausländische PR-Spezialisten ausgibt.

Ein falscher Krieg im Fernsehen Frankfurter Rundschau 14.3.2010 von Michael Ludwig
Saakaschwili unter Verdacht junge Welt 19.3.2010 von Knut Mellenthin
Der Irre von Tiflis lässt es krachen Spiegelfechter 17.3.2010 von Jens Berger

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  • Geschichte [in: Wissen]
  • Ökonomische Theorie [in: Wirtschaft]
  • Deutschland [303] [in: Mitteleuropa]
  • Bundesrepublik Deutschland [117] [in: Staat]

Dekonstruktion eines Mythos

War das Wirtschaftswunder ein Wunder?
von Axel Weipert am 7. März 2010
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Stefan Sasse konfrontiert den bundesrepublikanischen Gründungsmythos mit den historischen Fakten und stellt fest: Manches war ganz anders als gerne erzählt wird – und wundersam schon gar nicht. Dagegen wird das Ganze auch heute noch eifrig und erfolgreich für bestimmte politische Ziele instrumentalisiert, sei es in Bezug auf die Exportorientierung oder den zurückhaltenden Staat.

Die Mär vom Wirtschaftswunder Spiegelfechter 5.3.2010 von Stefan Sasse
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